Das richtige Futter

Welches ist das richtige Futter für Ihr Tier?

Es ist irritierend herauszufinden, welches das ideale Futter für unsere Tiere ist. Neue Trends in der Kleintierfütterung folgen der menschlichen Ernährung. Tiere gelten als vollwertiges Mitglied der Familie, was die Tierbesitzer bei der Wahl des Futters Ihrer Tiere beeinflusst.
Neuste Trends wie „glutenfrei“, „biologisch“, „natürlich“, oder „getreidelos“ sind Beispiele davon. Doch was davon ist sinnvoll für Ihre Katze oder Ihren Hund?

Solche Begriffe auf der Verpackung sind gefährlich. Beispielsweise muss beim Etikett „biologisch“ nur ein Bruchteil des Fleisches biologisch sein oder dürfen die Nährstoffe beim Etikett „natürlich“ trotzdem mit verschiedensten Aufbereitungssystem verändert werden (zB. hohe krebserregende Verarbeitungstemperaturen).

Ebenfalls Hände weg von BARF! (Das Wort BARF ist eine Abkürzung und steht für Biologisch Artgerechte RohFütterung). Über- und Unterdosierungen von Nährstoffen sind sehr wahrscheinlich. In nahezu allen überprüften BARF-Rezepturen fehlte es an essentiellen Nährstoffen bzw. wurden einige Komponenten überdosiert. Besonders Calcium, Kupfer, Zink, Iod, Vitamin A und Vitamin D wurden falsch bemessen. Welpen und Junghunde können in ihrer Wachstumsperiode ernsthaften Schaden durch eine solche Fehlernährung nehmen. Missbildungen des Bewegungsapparats können die Folge sein. Die Infektionsgefahr über das rohe Fleisch ist nicht unerheblich. Es ist zwar richtig, dass der Verdauungstrakt des Hundes wesentlich robuster ist als der des Menschen, ausgeschlossen werden kann eine Übertragung von Viren, Bakterien oder Parasiten aber bei Weitem nicht.

Es gibt drei Nährstoffe, die dem Tier die benötigte Energie liefern: Proteine, Fette und Kohlenhydrate. Tierische Proteine und Fette gewinnen wir aus dem Verzehr von Fleisch, Kohlenhydrate durch den Konsum von Getreide. Katzen und grösstenteils auch Hunde sind reine Fleischfresser und verwenden als primäre Energiequelle Protein und Fett. Sie brauchen keine Kohlenhydrate in ihrer Ernährung. Ihr ganzer Organismus ist auf rein carnivore Ernährung ausgerichtet. Beispielsweise haben Katze und Hunde keine Amylase im Speichel, die bei uns Menschen die Kohlenhydrate bereits im Mund vorverdaut. Dieser Mangel verursacht eine Mehrbelastung der Bauchspeicheldrüse, die einzig verantwortlich ist für die Verdauung von Kohlenhydraten. Folge davon können schmerzhafte Bauchspeichelentzündung oder -Insuffizienz sein. Dafür sorgt der tiefe pH-Wert ihres Magens, dass Proteine und tierische Fette schnell und leicht im Darmtrakt verdaut werden. Sie besitzen die Fähigkeit der Glukoneogenese, das heisst aus Fetten und Proteine können sie Zucker selber herstellen und brauchen die Kohlenhydrate nicht als zusätzliche Zuckerquelle.

„Getreidelos“ ist also durchaus ein sinnvoller Trend. Bietet man einer Schlange, ein obligater Fleischfresser, nur noch Salat an, würde sie verhungern. Katzen und Hunde sind da robuster. Das bedeutet, wir können sie, was Ernährung betrifft, missbrauchen und sie sterben nicht sofort. Bei ihnen sinkt einfach die ganze Vitalität und es kommt zu einer degenerativen Veränderung im ganzen Körper, weil wir sie nicht artgerecht füttern. Katzen als obligate Fleischfresser müssen Fleisch fressen, damit es ihnen gut geht. Es besteht kein biologischer Bedarf an irgend einer Art von Kohlenhydraten. Aber achten Sie nicht nur auf „getreidefreies“ Futter, sondern auch durch was das Getreide ersetzt wird. Viele getreidefreie Futter werden durch Kartoffel oder Mais ersetzt. Es sollte aber durch mehr Fleisch (tierische Proteine) ersetzt werden. „Mit Rindfleisch“ bedeutet nicht zwingend, dass hier ausschliesslich saftiges Rindfleisch drin ist. Im Gegenteil, der Rindfleischanteil macht einen Bruchteil aus und wurde aus Schlachtabfällen oder Rindermehl erzeugt. Der grösste Teil ist Getreide, das extrem billig in der Herstellung ist und bei unseren Vierbeinern Übergewicht, Diabetes, Arthrose, chronische Hautinfektionen und Allergien verursachen.

 

Das ideale Heimtierfutter erfüllt alle Ernährungs-, Gesundheits- und Sicherheitsbedürfnisse, wird von den Tieren voll akzeptiert und stellt die Besitzer in Bezug auf Preis, Qualität, Ethik und Nachhaltigkeit zufrieden.

 

Wir haben für Sie das Qualitätsfutter FARMINA ausgesucht, das alle wichtigen Kriterien erfüllt und unser Meinung nach zurzeit das beste Futtermittel auf dem Markt ist. FARMINA verfügt über zwei Produktlinien mit unterschiedlichem Preis, aber beide mit einem hohen Proteingehalt:

 

Getreidefreie Produktlinie:

  • 0% Getreide (und Getreide nicht durch andere Kohlenhydratquellen ersetzt)
  • 70% hochwertige tierische Zutaten (Fleisch, Fisch und Eier)
  • 30% Obst, Mineralien und Gemüse (keine krebserzeugende synthetische Vitamine)
  • artgerechte Haltung aus Italien (Freilauf, kurzer Transportweg in Schlachthof, ohne Tierversuche)
  • keine künstlichen Farbstoffe oder Konservierungsmittel
  • schonend in der Herstellung, damit keine wichtigen Nährstoffe verloren gehen
  • auch der verwöhnteste Stubentiger mag es fressen
  • preislich im gleichen Segment wie andere Qualitätsfutter
  • niedriger glykämischer Index, der für ein langes Sättigungsgefühl sorgt und so die Ablagerung von Fett verhindert
  • keine gentechnisch veränderten Inhaltsstoffen („GMO free“)
  • keine künstlichen Konservierungs- oder Farbstoffe
  • schonende Herstellung des Futters
  • keine Einlagerung der Produkte (Produktion auf Anfrage)

Getreidearmie Produktlinie:

  • 20% Getreide (Hafer, Dinkel – hochwertige Getreideprodukte)
  • 60% hochwertige tierische Zutaten (Fleisch, Fisch und Eier)
  • 20% Obst, Mineralien und Gemüse (keine krebserzeugende synthetische Vitamine)
  • weiteres wie bei der getreidefreien Produktlinie

Bonussystem beim Futterkauf:
Wir ermuntern Sie mit unseren neuen Treuekarte Ihr FARMINA-Futter direkt bei uns in der Praxis zu beziehen. Mit unserem Treuekarte-System schenken wir Ihnen jeden 11. Sack. Die Fütterung macht den grössten Teil der Gesundheit Ihres Tieres aus. Ihr Tierarzt kennt Ihr Tier und weiss, welches Futter in welcher Menge adäquat für Ihr Tier ist und kann jederzeit neu angepasst werden. Ausserdem haben wir bei uns die Möglichkeit, via Ernährung therapeutisch einzugreifen, sei es bei Übergewicht, Nierenerkrankungen oder anderen Erkrankungen.