Mikrochip bei der Katze

Mikrochip – Warum sollte man seine Katze chippen lassen?

Der Zahlencode des Mikrochips, der einer Katze im Halsbereich implantiert wird, kann mit einem Chiplesegerät gelesen werden und hilft, das Tier eindeutig zu identifizieren.

Im Gegensatz zu den Hunden ist es nicht obligatorisch seine Katzen chippen zu lassen. Es gibt aber eine Menge Vorteile und darum empfehlen wir es trotzdem zu tun:

  • Ist Ihre Katze verschwunden, erhöht der Chip die Chance um ein Vielfaches, dass Ihre Katze gefunden und an Sie zurückgegeben werden kann. Jeder Tierarzt und jedes Tierheim kann den Chip ablesen.
  • Ist die Katze verletzt aufgefunden worden, kann der Tierarzt direkt mit Ihnen Kontakt aufnehmen und über die Behandlung sprechen. Auch bei einem verstorbenen Tier ist es für die Besitzer eine Erleichterung zu erfahren, was passiert ist und eindeutige Gewissheit zu haben.
  • Sollte Ihre Katze jemandem zulaufen, der sie nicht zurückgeben möchte, kann bewiesen werden, dass es Ihr Tier ist.
  • Die Katze braucht kein Halsband mehr zu tragen, das immer eine Strangulationsgefahr darstellt.
  • Es gibt Katzentüren und Futternäpfe, die mithilfe des implantierten Chips gesteuert werden können. Die Katzentüre/Futternapf senden niederfrequente Radiowellen aus, die vom Chip reflektiert werden können. Im Vergleich zu den heute überall vorhandener Strahlung fällt dies nicht ins Gewicht.Gechippte Tiere sind bei ANIS (Schweizerische Datenbank für gekennzeichnete Heimtiere) registiert: www.anis.chDie kursierenden Aussagen, dass ein Chip an eine gefährliche Stelle wandert bis hin zum Krebsrisiko, konnte noch mit keiner Studie bestätigt werden und sind reine Gerüchte. In seltenen Fällen kann der Transponder von der implantierten Stelle wegwandern, dies beeinträchtigt das Wohlbefinden des Tieres in keiner Weise. Es ist möglich, dass der Körper unter Umständen auf den Fremdkörper reagiert und versucht, ihn abzukapseln. Jedoch wurde bei Katzen deshalb kein erhöhtes Krebsrisiko festgestellt.